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Kronen Zeitung

vor 4 Stunden
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SOUMAILA DIABATE

„Bin noch nicht am Ende meines Weges“

Christoph Kolland

Salzburgs Soumaila Diabate wurde nach seiner Leihe bei Blau-Weiß auf Anhieb Stammspieler der Bullen. Der teilweise schüchtern wirkende Malier will mehr, wie er im Gespräch mit der „Krone“ verraten hat.


Als Soumaila Diabate noch in Afrika lebte, hatte der Malier einen ganz großen Traum: „Profi zu werden und in Europa Fußball zu spielen, am liebsten bei PSG.“ Zum französischen Rekordmeister schaffte er es zwar noch nicht, dafür darf er sich schon lange Fußballprofi nennen. Vor rund drei Jahren schlug er seine Zelte in Salzburg auf. Nach einer Leihe bei Blau-Weiß Linz kam er im Sommer zu den Bullen zurück und entwickelte sich sofort zum Stammspieler: „In Linz habe ich unter anderem gelernt, mich körperlich durchzusetzen. Aber ich möchte auch hier in Salzburg weiter lernen, weitere Schritte machen.“

Bild: Andreas Tröster

Er selbst und seine Familie sind sehr stolz auf das Erreichte. „Für mich ist das jedoch kein Grund, mich auszuruhen, denn ich bin sicher noch nicht am Ende meines Weges, habe noch größere Ziele, will mehr daraus machen“, betont der defensive Mittelfeldspieler, der in 28 Saison-Partien sogar schon zwei Treffer erzielt hat.

Glaube spielt große Rolle
Was ihn auch schon seit Kindheitstagen begleitet, ist der Glaube. „Ich komme aus einer gläubigen Familie. Daher bin ich auch so erzogen worden“, erzählt der 21-Jährige im „Krone“-Gespräch. Seine Eltern, die ihn immer unterstützten, gaben ihm auch mit, respektvoll zu sein. Deshalb wirkt Diabate in der Öffentlichkeit manchmal schüchtern. „Ich wirke wirklich ein bisschen scheu, das kann sein“, gibt der Malier zu. Mit seinen Landsleuten, Mamady Diambou und Moussa Yeo, kann er aber aus sich herauskommen. „Das liegt auch daran, dass wir die gleiche Sprache sprechen und es dadurch einfach ist, zu kommunizieren“, erklärt „Soum“.

Warum er am Trikot die Nummer 5 trägt, verrät er ebenfalls: „Als ich klein war, waren zum Beispiel Michael Essien oder Claude Makélélé meine Vorbilder. Die haben auch den Fünfer getragen und deswegen habe ich mir diese Nummer ausgesucht.“


Mehr zu diesem Beitrag gibt es auch auf krone.at

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